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SLUB Workflows

Die Langzeitarchivierung erweitert die etablierten Workflows zur Bearbeitung der digitalen Dokumente.

Das Dresdner Digitalisierungszentrum verwendet die Software Kitodo zur Produktion und Präsentation digitaler Medien. Der Kitodo-Workflow wurde um eine automatische Übergabe aller langzeitarchivrelevanten Daten an das SLUBArchiv erweitert. Das umfasst die hochauflösenden Originalscans, die Prüfsummen und die Metadaten. Auch die Bereitstellung der Daten aus dem SLUBArchiv z.B. für eine OCR-Analyse oder eine Neuberechnung von Derivaten für die Web-Päsentation wurde realisiert. Der Workflow befindet sich im Produktivbetrieb.

Der Workflow für die Bearbeitung von Publikation von digitalen Dokumenten der SLUB und der TU Dresden über das Qucosa-System wurde angepasst und um eine automatisierte Übergabe erweitert. Die von verschiedenen Produzenten übergebenen digitalen Dokumente, die meisten davon im PDF-Format, weisen qualitative Unterschiede auf. Eine Verbesserung der Qualität erfolgt schon früh im Gesamtworkflow. Dazu findet eine Prüfung der Formatkonformität durch die Fachabteilung bereits im Rahmen der Abgabe der Dokumente statt, die dafür vom SLUBArchiv bereitgestellte Werkzeuge nutzt. Eine Prüfung der Formatkonformität durch Nutzer ist mit einem von der SLUB angebotenen Online-Tool möglich.

Der Workflow für die Prozessierung von retrodigitalisierten Film- und Video-Materialien basiert auf deren manueller Paketierung in Submission Information Packages und einer automatischen Prozessierung der Ingests. Für die Paketierung kommt der vom SLUBArchiv entwickelte  SIP-Builder zu Einsatz. Der Workflow befindet sich im Produktivbetrieb.

Workflows für die Langzeitarchivierung von retrodigitalisierten und born-digital Fotos werden aktuell konzipiert.